Wiener Bezirke im Überblick
U2
Neustiftgasse
Lerchenfelder Straße
7., Neubau
Thaliastraße U6
Burggasse
Volkstheater U2 U3
Schottenfeldgasse
Spittelberg
Der 7. Bezirk behauptet sich als wichtigster Hotspot alternativ angehauchter Urbanität mit lebendiger Kreativszene. Er zieht kaufkraftstarke Mieter und Wohnungskäufer an und gilt als Inbegriff wertbeständiger Immobilieninvest- ments in Wien. Trotz des traditionell knappen Angebots weist der Markt eine beachtliche Liquidität auf, wobei sich der Fokus der Investoren zuletzt spürbar in die zentrumsferneren Lagen verschoben hat.
Museumsquartier U2
Burggasse - Stadthalle U6
Überdurchschnittliche Preislagen Durchschnittliche Preislagen Unterdurchschnittliche Preislagen U-Bahn
Neubaugasse
Siebensterngasse Mariahilfer Straße
Kaiserstraße
U3
Neubaugasse
U2-Verlängerung in Planung
Zieglergasse U3
WESTBAHNHOF
Westbahnhof U3 U6
In der Gunst der Investoren rangiert Neu- bau weiterhin weit oben, was sich 2025 in einem deutlichen Anstieg des Transaktions- volumens auf 91,4 Mio. Euro niederschlug. Getragen wurde das von einer größeren Zahl mittelgroßer Abschlüsse, primär in den zentrumsferneren Bezirksteilen, nicht in den Bestlagen. Die mit Abstand größte Transaktion war der Verkauf eines Objekts in der Seidengasse um rund 21 Mio. Euro, gefolgt von einem Abschluss in der Kaiserstraße, der eben- falls die Marke von zehn Mio. Euro übertraf. Hinzu kam eine Reihe von Verkäufen zwischen fünf und zehn Mio. Euro, was die robuste Marktbreite unterstreicht. Strukturell profitiert der Bezirk von der Strategie „Raus aus dem Asphalt“ und der Umwandlung zahlreicher Nebenstraßen in Begegnungszonen, doch trüben einige Be- lastungen die Aussichten. Namentlich die Dauerbaustellen rund um das gescheiterte Großprojekt „Lamarr“ und der komplexe Ausbau des U-Bahn-Knotens Neubaugasse sind eine schwere Hypothek für das lokale Umfeld.
Die Vermietbarkeit von Einzelhandelsflä- chen wird dort noch mindestens zwei Jahre erheblich beeinträchtigt. In Kombination mit der schwierigen Lage des stationären Einzelhandels, die auch vor der Mariahilfer Straße nicht haltmacht, stehen Vermieter vor großen Herausforderungen: Wo früher Spitzenmieten fast garantiert waren, dominieren heute Vorsicht und Leerstands- risiken bei großflächigen Gewerbeein- heiten. Die Nachfrage nach Wohnraum im Bestand und nach hochwertigen Dachbodenaus- bauten (echte Neubauten sind in Neubau höchst selten) bleibt dennoch stabil. Während die Toplagen der Mariahilfer Straße unter dem Transformationsdruck des Handels leiden, zeigt sich der Woh- nungsmarkt in den ruhigeren, grüneren Grätzeln krisenresistent.
Für Zinshausbesitzer erfordert das ein deutlich aktiveres Asset Management und innovative Nutzungskonzepte für Erdgeschoßzonen, weg von der reinen Verkaufsfläche hin zu hybriden Konzepten aus Dienstleistung und urbaner Produktion.
Zinshauspreis
Monatsmieten netto in EUR/m²
3.500 bis 6.300 EUR/m²
Ø 14,80
Wohnungen:
13,00 bis 20,00
Büros:
Top-Renditen
30 bis 150
Geschäftslokale A-Lagen
2,0 bis 3,1 %
6 bis 25
Geschäftslokale B-Lagen
Bevölkerungs- entwicklung
Durchschnittliches Einkommen (netto)
Anteil nicht österrei- chischer Staatsbürger
EHL-Top-Tipp
Während die Neubaugasse preislich oft ausgereizt ist und unter den Baustellen leidet, bietet das Umfeld von Seidengasse und Hermann- gasse noch Entwicklungspotenzial. Durch die für 2026/27 geplanten Begrünungsinitiativen rücken diese Lagen verstärkt in den Fokus von Investoren, die auf nachhaltige Wertsteigerung setzen. Einige Transaktionen belegen bereits das wachsende Vertrauen in diese hochwertigen Mikrolagen.
31.330
€ 27.897,– € 33.787,– (+21,1 %)
36,4 % 33,4 % (-3,0 %)
2025
Ø Wien 1070
Ø Wien 1070
-7,0 %
2045
Flächenaufteilung
Altersgruppen
3 %
7 %
0 bis 5 Jahre 6 bis 14 Jahre 15 bis 24 Jahre 25 bis 64 Jahre 65 Jahre und älter
16 %
11 %
Verbaute Flächen Grünfläche inkl. Gewässer Verkehrsflächen
33 %
1,6 km²
Ø 41,7 Jahre
58 %
9 %
63 %
Quellen: EHL Market Research | Q2 2026, Erster Wiener Wohnungsmarktbericht 2026, Statistik Austria. Landesstatistik Wien (MA 23), Stadt Wien Stadtvermessung
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