Wiener Bezirke im Überblick
Karlsplatz U1 U2 U4 U5
Technische Universität
4., Wieden
Operngasse
Naschmarkt
Gußhausstraße
Rennweg
U1
Taubstummengasse
Prinz-Eugen-Straße
Paulanergasse
Die Wieden festigte 2025 ihre Position als einer der stabilsten Teilmärkte für Wiener Zinshäuser. Während andernorts die Volatilität zunahm, profitierte der vierte Bezirk von seiner gewachsenen Struktur und einer kontinuier- lichen Nachfrage nach Bestandsimmobilien, gestützt durch die Nähe zur Technischen Universität und zum Hauptbahnhof.
Favoritenstraße
Wiedner Hauptstraße
Schönburgstraße
Überdurchschnittliche Preislagen Durchschnittliche Preislagen Unterdurchschnittliche Preislagen U-Bahn
HAUPTBAHNHOF
U1
Südtiroler Platz Hauptbahnhof
U5 in Planung
Das Transaktionsgeschehen blieb 2025 auf beachtlichem Niveau. Mit 64,6 Mio. Euro wurde der Vorjahreswert zwar um rund 10 Prozent unterschritten, dennoch lag der Anteil am Wiener Gesamtmarkt erneut deutlich über dem langjährigen Schnitt. Auffällig war die Dynamik im gehobenen Segment: Bei drei Transaktionen über zehn Mio. Euro handelte es sich jeweils um Abverkäufe institutioneller Eigentümer, ausschließlich Versicherungen, an private Immobiliengruppen. Die größte war die Veräußerung der Argentinierstraße 36 durch die Generali um 17 Mio. Euro. Die beiden anderen betrafen benachbarte Objekte in der Prinz-Eugen- Straße, die die Uniqa an eine österreichi- sche Immobiliengruppe verkaufte. Ein wesentlicher Faktor für die Beständig- keit sind punktuelle Maßnahmen im öffentlichen Raum. Die Umgestaltung der Argentinierstraße zu einer fahrradfreund- lichen Verkehrsberuhigungszone hat die Standortqualität erhöht und wirkt positiv auf die angrenzenden Liegenschaften.
Parallel sorgt die Neuentwicklung des ehemaligen ORF-Funkhauses für Impulse: Das Projekt „Argento“ nutzt das Areal für hochwertige Wohneinheiten und Kulturein- richtungen wie Radiokulturhaus und RSO, was die Attraktivität des Grätzls zwischen Belvedere-Viertel und Karlsplatz langfristig absichert. Da im vierten Bezirk kaum noch größere unbebaute Grundstücke verfügbar sind, konzentriert sich der Markt auf die Optimierung der Gründerzeitsubstanz. Die Nähe zu den modernen Standorten rund um Sonnwendviertel und Hauptbahnhof macht die Wieden für einkommensstarke Mietergruppen und für den Abverkauf von Eigentumswohnungen weiterhin zur ersten Wahl. Auch die kleinteilige gastronomische und gewerbliche Infrastruktur rund um Wiedner Hauptstraße und Naschmarkt trägt dazu bei, dass Leerstände praktisch vernachläs- sigbar sind.
Gürtel
Zinshauspreis
Monatsmieten netto in EUR/m²
3.400 bis 5.700 EUR/m²
Ø 14,80
Wohnungen:
12,00 bis 21,00
Büros:
Top-Renditen
15 bis 30
Geschäftslokale A-Lagen
2,0 bis 3,3 %
5 bis 12
Geschäftslokale B-Lagen
EHL-Top-Tipp
Bevölkerungs- entwicklung
Durchschnittliches Einkommen (netto)
Anteil nicht österrei- chischer Staatsbürger
Die Argentinierstraße war jahrelang eine Großbaustelle, die nun zu Ende geht. Verkehrsberuhigung, Be- grünung und Fahrradfreundlichkeit werden zusehends spürbar, und es dürfte kaum eine ähnlich zentrums- nahe und zugleich lebenswerte Straße geben. Das steigert die Attraktivität als Wohnlage deutlich. Die bei der Neunutzung des frühe- ren ORF-Funkhauses angesetzten Verkaufspreise geben einen guten Hinweis auf das Potenzial, das sich hier für Investoren eröffnet.
33.444
€ 27.897,– € 33.526,– (+20,2 %)
36,4 % 37,1 % (+0,7 %)
2025
Ø Wien 1040
Ø Wien 1040
+2,0 %
2045
Flächenaufteilung
Altersgruppen
4 %
7 %
0 bis 5 Jahre 6 bis 14 Jahre 15 bis 24 Jahre 25 bis 64 Jahre 65 Jahre und älter
18 %
11 %
Verbaute Flächen Grünfläche inkl. Gewässer Verkehrsflächen
36 %
47 %
1,8 km²
Ø 42,5 Jahre
9 %
60 %
17 %
Quellen: EHL Market Research | Q2 2026, Erster Wiener Wohnungsmarktbericht 2026, Statistik Austria. Landesstatistik Wien (MA 23), Stadt Wien Stadtvermessung
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