Vorsorgewohnungsmarktbericht | Frühjahr 2026

Die Top-Acht- Schlüsselfaktoren für eine optimale Vermietung

2. Außenbeschattung & Klimaanlage

1. Effizienter Grundriss

Beschattungsmöglichkeiten, idealerweise mit Außenrollos oder Raffstores, sind zum wichtigen Entscheidungskriterium geworden und dienen sowohl dem Schutz vor Überhitzung als auch als Sichtschutz. In oberen Stockwerken und insbe- sondere im Dachgeschoß sollten zumindest die Anschlüsse und Vorbereitungen für die Installation eines Klimageräts vorhanden sein.

Funktionalität ist wichtiger als die reine Größe: Wenn in einer Wohnung alle Zwecke von Schlafen bis Arbeitsplatz gut abge- deckt und wenig Verkehrsflächen erforderlich sind, ist die Gesamtwohnfläche meist kleiner, dafür kann die Quadratme- termiete ruhig ein wenig höher sein.

3. Ausreichend große Freifläche & Abstellraum

Der starke Nachfrageüberhang nach Mietwohnungen sorgt dafür, dass derzeit (fast) jede Einheit kurzfristig vermietet werden kann. Für ein nachhaltig optimales Invest- ment sollte eine Vorsorgewohnung jedoch bestmöglich den Ansprüchen der Mieter entsprechen. EHL-Mietwohnungsspezialist Josef Michelfeit hat die 8 wichtigsten Schlüsselfaktoren zusammengestellt, die eine gute Vorsorgewohnung ausmachen.

4. Praktische Küche

Freiflächen werden im Neubau heute als selbstverständlich betrachtet. Auch ein kleiner Balkon mit ca. 2 m² hat seinen Wert, optimal sind jedoch Freiflächen ab ca. 5 m². Deutlich größere Flächen werden von den Mietern nicht zusätzlich honoriert. Neben der Freifläche sind Kellerabteile eigen- tlich ein Muss, zusätzlich sind kleine Abstellflächen in der Wohnung für oft benötigte Dinge wünschenswert.

Der Herd sollte vier Kochfelder haben, dafür kann in einer Zweizimmerwohnung der Geschirrspüler gerne auch kleiner als die Normgröße sein. Mit einer großen Kühl-Ge- frierkombination lassen sich bereits mit relativ geringem Mehraufwand viele Pluspunkte bei Wohnungssuchenden erzielen.

6. Kompakte Einheiten

5. Mainstream statt Extravaganz

Mieter vergleichen keine Quadratmetermieten, sondern Gesamtkosten. Kompakte Einheiten (Zweizimmerwohnung 38 bis 45 m², Dreizimmerwohnung 55 bis 70 m²) sind daher ertragsstärker vermietbar. Niedrige Betriebskosten, beispiels- weise durch eine energieeffiziente Gebäudetechnik, tragen zusätzlich zur Steigerung des Ertrags bei.

Vom Fußboden bis zu den Küchenmöbeln: Jede noch so styl- ishe Extravaganz ist eher ein teures Vermietungshindernis als ein Pluspunkt. Gefragt sind dezente Ausstattungen, die dem Geschmack einer breiten Zielgruppe entsprechen.

7. Öffis oder Stellplätze

8. Kurzfristvermietung räumlich getrennt

Stellplätze haben allgemein in öffentlich sehr gut angebun- denen Lagen deutlich an Relevanz verloren. Ist hingegen nur eine mäßige Öffiversorgung gegeben, ist das ganz anders, insbesondere bei Vorsorgewohnungen im Speckgürtel sind Garagenplätze äußerst wichtig. Bei Vorsorgewohnungen ab drei Zimmern sollte der Kauf eines Stellplatzes auch in gut angebundenen Lagen in Erwägung gezogen werden.

Benachbarte Wohneinheiten mit Sondergenehmigung für Kurzfristvermietung werden von potenziellen Mietern in der Regel zwar nicht goutiert, aber akzeptiert. Wenn es eine gewisse räumliche Trennung gibt (z. B. eigenes Stockwerk für Kurzfristvermietung) stört sich daran fast niemand mehr.

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