Vorsorgewohnungsmarktbericht | Frühjahr 2023

Entwicklung der Nutzfläche von transaktionierten Vorsorgewohnungen in Österreich (in m²)

Vorteile in Anspruch genommen. Insbesondere ist das bei Käufern der Fall, die nicht regelmäßig in Wohnungen investieren.

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Karina Schunker Geschäftsführerin EHL Wohnen

2019

2020

2021

2022

Wien

Linz

Graz

Klagenfurt

Zusätzliche Märkte Neben dem traditionell sehr starken und viel- fältigen Angebot in Wien sind weitere attraktive Märkte entstanden. Im Wesentlichen gibt es heute in allen Städten/Regionen mit strukturellem, nachhaltigem Bevölkerungswachstum solide Vorsorgewohnungsmärkte. Dazu zählen mehrere Landeshauptstädte wie Graz, Linz, Klagenfurt, und St. Pölten, zunehmend aber auch der Wiener Speckgürtel und Mittelstädte mit starker Wirt- schaftsentwicklung wie etwa Villach. Geringerer Fremdkapitaleinsatz Der Eigenkapitalanteil beim Kauf von Vorsorge- wohnungen ist kontinuierlich gestiegen. Das beschränkt zwar einerseits die erzielbaren Eigen- kapitalrenditen, führt aber andererseits zu höherer Sicherheit und entspricht der primären Zielset- zung vieler Anleger, mit einer Vorsorgewohnung ihr Vermögen langfristig und wertbeständig zu sichern. Eigennutzung als Option Die früher sehr scharfe Trennung zwischen (steuerlich begünstigten) Vorsorgewohnungen und eigengenutzten Wohnungen weicht sich zusehends auf. Die steigende Beliebtheit von Wohnungen in der privaten Veranlagung hat zu einer Verbreiterung der Investorenschichten geführt und für viele dieser neuen Käufer spielt die Option Eigennutzung (durch den Käufer selbst oder durch Familienmitglieder) eine wichtige Rolle. Um sich diese offenzuhalten, werden von einem beachtlichen Anteil der Anleger keine steuerlichen

Langfristige Stabilität für Ihr Vermögen

In dem aktuell so volatilen Umfeld von Sicher- heit zu sprechen, mag auf den ersten Blick fast mutig klingen. Doch die Unsicherheit für die kommenden Monate – und vielleicht ein, zwei Jahre – ändert nichts an der langfristigen Stabilität, die Vorsorgewohnungen Ihrem Vermögen bieten. Gegründet ist diese Stabilität auf der demographischen Entwicklung, die sich für mehrere Jahrzehnte gut vorhersagen lässt. Für zahlreiche Regionen wird ein kontinuierli- ches Bevölkerungswachstum vorhergesagt, das großen Bedarf an zusätzlichem Wohnraum und damit gute Vermietungsmöglichkeiten für heute entstehende Vorsorgewohnungen sichert. Der Ausstieg aus fossilen Energien begünstigt darüber hinaus Neubauobjekte, die bereits jetzt den künftigen Anforderungen entsprechen. Auch die größere Sensibilisierung im Hinblick auf Bodenverbrauch wird die Errichtung zusätzlichen Wohnraums in gefragten Lagen tendenziell bremsen. Vor allem aber stellt die rasant gestiegene In- flation das große Angstthema dieses Jahres dar – und ergibt damit wohl das stärkste Argument für Sachinvestitionen. Stark negative Realzin- sen, und dank Indexierung auch entsprechend großes Aufwärtspotenzial bei den Mieten, machen aus der Vorsorgewohnung heute mehr denn je ein optimales, langfristiges Investment mit gutem Wertsteigerungspotenzial und größt- möglicher Sicherheit.

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