1050 wien – margareten
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Margareten entwickelt sich
Kettenbrückengasse 23 / BUWOG
Kettenbrückengasse
Pilgramgasse 15 / EHL
Pilgramgasse
Margaretenstraße 131-135 / EHL
Margaretengürtel
Schlossquadrat
Matzleinsdorfer Platz
Schwarzhorngasse 13 / EHL
FACTS Demografie
Siebenbrunnen- platz
Pilgramgasse 15 / EHL
Bruno-Kreisky-Park
Sinus-Milieus ® gehobene Milieus traditionelle Milieus Milieus der Mitte moderne Unterschicht
Wohnbevölkerung
54.581 28.398
Wohnungen (Hauptwohnsitz)
Personen/Haushalt
1,91
Vielseitig, urban und im Wandel
Zuzüge
+ 8.574 - 8.398
Wegzüge
Wanderungsbilanz
+ 176
Wohnungspreise Eigentum Erstbezug
Margareten wird oft als der letzte klassische Arbeiterbezirk im innerstädtischen Wien bezeichnet. Mit der höchsten Bevölke- rungsdichte der Stadt und einem Grünraumanteil von lediglich vier Prozent zählt Margareten zu den am dichtesten besiedelten und am stärksten verbauten Bezirken der Stadt. In den letzten Jahren hat der Bezirk jedoch eine beeindruckende Entwicklung durchlaufen. Besonders der Ausbau des U-Bahn- Netzes mit der neuen U2-Anbindung bringt wesentliche Impulse: Mit Stationen an der Pilgramgasse, der Reinprechtsdorfer Straße und am Matzleinsdorfer Platz wird die Erreichbarkeit deutlich ver- bessert und der Bezirk infrastrukturell aufgewertet. Die positiven Veränderungen haben auch dafür gesorgt, dass es in jüngerer Zeit vermehrt Kreative und Künstler:innen in den Bezirk gezogen hat. Ein wichtiger Meilenstein in der Neugestaltung des öffentlichen Raums war die umfassende Umgestaltung der Reinprechtsdorfer Straße. Weitere Maßnahmen zur Klimaanpassung und Lebens- qualitätssteigerung folgen: Unter dem Motto „Hitze raus – Natur
rein!“ wurde bei der U-Bahn-Station Kettenbrückengasse der Bar- bara-Prammer-Park mit rund 1.500 Quadratmetern neu eröffnet.
Anteil nicht österreichischer Staatsbürger
Eines der größten Stadtentwicklungsprojekte im Bezirk steht mit der geplanten Neugestaltung des Margaretenplatz-Grätzls bevor. Ziel ist es, den öffentlichen Raum klimafit, fußgängerfreundlich und zukunftsorientiert zu gestalten. Mit dem Friederike-Mayröcker- Hof wurde im Herzen von Margareten bereits ein richtungs- weisendes Projekt von Wiener Wohnen umgesetzt: Auf der zuvor ungenutzten Fläche entstand ein achtgeschossiges Niedrigst- energiehaus mit 15 hochwertigen und leistbaren Wohnungen sowie neuen Gemeinschaftsflächen für Jungfamilien. Trotz dieser positiven Entwicklungen bleibt das Angebot an Neu- bauten im frei finanzierten Bereich im Bezirk aufgrund der dichten Bebauung begrenzt. Zuletzt wurden Projekte auf der Wiedner Hauptstraße, Spengergasse und Schönbrunner Straße fertiggestellt. Die steigende Nachfrage trifft jedoch weiterhin auf ein knappes An- gebot, da größere Projektentwicklungen derzeit nicht geplant sind.
€ 6.000,– / m2 € 4.900,– / m2
36,4 %
Wien Margareten
Sonstige
3,85 %
> 65 Jahre 15 %
7,4 %
43,5 %
0-5 Jahre
6-14 Jahre
Miete Erstbezug Sonstige
Durchschnittliches Einkommen (netto)
11,9 %
€ 14,90 / m2 € 13,60 / m2
15-24 Jahre
€ 30.005
Wien Margareten
Ø Alter 40,6 Jahre
€ 27.970
Zinshaus
€ 1.800,– bis € 4.800,– / m2
Durchschnittsalter
61,8 %
25-64 Jahre
Als Basis für die Berechnung wurden die Daten aus dem EHL-Zinshausbericht 2025 herangezogen
41,7
Wien Margareten
40,6
ERSTER WIENER WOHNUNGSMARKTBERICHT 2026
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