Erster Wiener Wohnungsmarktbericht 2026

1050 wien – margareten

27

Margareten entwickelt sich

Kettenbrückengasse 23 / BUWOG

Kettenbrückengasse

Pilgramgasse 15 / EHL

Pilgramgasse

Margaretenstraße 131-135 / EHL

Margaretengürtel

Schlossquadrat

Matzleinsdorfer Platz

Schwarzhorngasse 13 / EHL

FACTS Demografie

Siebenbrunnen- platz

Pilgramgasse 15 / EHL

Bruno-Kreisky-Park

Sinus-Milieus ® gehobene Milieus traditionelle Milieus Milieus der Mitte moderne Unterschicht

Wohnbevölkerung

54.581 28.398

Wohnungen (Hauptwohnsitz)

Personen/Haushalt

1,91

Vielseitig, urban und im Wandel

Zuzüge

+ 8.574 - 8.398

Wegzüge

Wanderungsbilanz

+ 176

Wohnungspreise Eigentum Erstbezug

Margareten wird oft als der letzte klassische Arbeiterbezirk im innerstädtischen Wien bezeichnet. Mit der höchsten Bevölke- rungsdichte der Stadt und einem Grünraumanteil von lediglich vier Prozent zählt Margareten zu den am dichtesten besiedelten und am stärksten verbauten Bezirken der Stadt. In den letzten Jahren hat der Bezirk jedoch eine beeindruckende Entwicklung durchlaufen. Besonders der Ausbau des U-Bahn- Netzes mit der neuen U2-Anbindung bringt wesentliche Impulse: Mit Stationen an der Pilgramgasse, der Reinprechtsdorfer Straße und am Matzleinsdorfer Platz wird die Erreichbarkeit deutlich ver- bessert und der Bezirk infrastrukturell aufgewertet. Die positiven Veränderungen haben auch dafür gesorgt, dass es in jüngerer Zeit vermehrt Kreative und Künstler:innen in den Bezirk gezogen hat. Ein wichtiger Meilenstein in der Neugestaltung des öffentlichen Raums war die umfassende Umgestaltung der Reinprechtsdorfer Straße. Weitere Maßnahmen zur Klimaanpassung und Lebens- qualitätssteigerung folgen: Unter dem Motto „Hitze raus – Natur

rein!“ wurde bei der U-Bahn-Station Kettenbrückengasse der Bar- bara-Prammer-Park mit rund 1.500 Quadratmetern neu eröffnet.

Anteil nicht österreichischer Staatsbürger

Eines der größten Stadtentwicklungsprojekte im Bezirk steht mit der geplanten Neugestaltung des Margaretenplatz-Grätzls bevor. Ziel ist es, den öffentlichen Raum klimafit, fußgängerfreundlich und zukunftsorientiert zu gestalten. Mit dem Friederike-Mayröcker- Hof wurde im Herzen von Margareten bereits ein richtungs- weisendes Projekt von Wiener Wohnen umgesetzt: Auf der zuvor ungenutzten Fläche entstand ein achtgeschossiges Niedrigst- energiehaus mit 15 hochwertigen und leistbaren Wohnungen sowie neuen Gemeinschaftsflächen für Jungfamilien. Trotz dieser positiven Entwicklungen bleibt das Angebot an Neu- bauten im frei finanzierten Bereich im Bezirk aufgrund der dichten Bebauung begrenzt. Zuletzt wurden Projekte auf der Wiedner Hauptstraße, Spengergasse und Schönbrunner Straße fertiggestellt. Die steigende Nachfrage trifft jedoch weiterhin auf ein knappes An- gebot, da größere Projektentwicklungen derzeit nicht geplant sind.

€ 6.000,– / m2 € 4.900,– / m2

36,4 %

Wien Margareten

Sonstige

3,85 %

> 65 Jahre 15 %

7,4 %

43,5 %

0-5 Jahre

6-14 Jahre

Miete Erstbezug Sonstige

Durchschnittliches Einkommen (netto)

11,9 %

€ 14,90 / m2 € 13,60 / m2

15-24 Jahre

€ 30.005

Wien Margareten

Ø Alter 40,6 Jahre

€ 27.970

Zinshaus

€ 1.800,– bis € 4.800,– / m2

Durchschnittsalter

61,8 %

25-64 Jahre

Als Basis für die Berechnung wurden die Daten aus dem EHL-Zinshausbericht 2025 herangezogen

41,7

Wien Margareten

40,6

ERSTER WIENER WOHNUNGSMARKTBERICHT 2026

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