Vorsorgewohnungsmarktbericht | Frühjahr 2025

Neuer Schwung für einen Investment- Klassiker

Das neue gesamtwirtschaftliche Umfeld und der große Bedarf an leistbarem Wohnraum kommt dem Bauherrenmodell entgegen und bietet Privat- anlegern eine interessante Veranlagungsoption mit attraktiven Chancen.

Bauherrenmodelle

Das Bauherrenmodell ist in den vergangenen Jahren ein wenig aus dem Blickfeld der Öffentlichkeit und der Medien gerückt. Woran liegt das?

Das Bauherrenmodell ist ein klassisches Nischenprodukt, das auch in den vergangenen Jahren bei der richtigen Zielgruppe stets im Fokus stand. Gerade in wirtschaftlich volatilen Zeiten lässt sich keinesfalls von einer sinkenden Bedeutung der Anlageklasse Immobilien sprechen – im Gegenteil. Immobilien bieten Sicherheit, schützen vor Inflation und tragen wesentlich zur Portfoliostreu- ung bei. Im Zeitraum 2022–2024 hat die IFA AG 774 geförderte Wohnungen mit einer Nutzfläche von rund 59.200 m² übergeben und damit einen bedeutenden Beitrag zu leistbarem Wohnen geleistet. Insbesondere gewinnt das Bauherrenmodell zunehmend an Bedeutung für die private Altersvorsorge.

Für wen sind Bauherrenmodelle geeignet?

Bauherrenmodelle eignen sich besonders für Personen in höheren Steuerklassen, da diese die anfänglichen steuerlichen Verluste optimal verwerten können. Zu den Hauptkunden zählen beispielsweise Freiberufler wie Ärzte, Steuerberater und Rechtsanwälte oder auch Spitzensportler.

Welche Vor- und Nachteile hat ein Bauherrenmodell im Vergleich zu Vorsorgewohnungen?

Der größte Vorteil des Bauherrenmodells liegt in der verkürzten 1/15 AfA und den höheren Sofortabschreibungen zu Beginn. Zwar sind die Mieten beim Bauherrenmodell während des Förderzeitraums gedeckelt (in Wien 20 Jahre, in der Steiermark 15 Jahre),

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